Psychoedukation und Skills
ADHS-Behandlung kann Wissen, Strategien und alltagsnahe Übungen enthalten. FokusKompass bildet Inhalte kurz, wiederholbar und handlungsnah ab.

Behandlung, Psychotherapie, App-Bausteine, KI-Innovationen und das Team.
ADHS-Therapie mit FokusKompass
ADHS-Behandlung ist häufig multimodal. Sie kann Psychoedukation, psychosoziale oder psychotherapeutische Interventionen, Medikamente und ergänzende Maßnahmen kombinieren. Entscheidend sind Schweregrad, Alltagseinschränkungen, Begleiterkrankungen, persönliche Ziele und Präferenzen.

ADHS-Behandlung kann Wissen, Strategien und alltagsnahe Übungen enthalten. FokusKompass bildet Inhalte kurz, wiederholbar und handlungsnah ab.
Ziele, Hausaufgaben, Routinen, Skills, Stimmung, schwierige Situationen und offene Fragen können zwischen Terminen festgehalten werden.
Wenn Medikation relevant ist, unterstützt die App eine geordnete Dokumentation von Einnahmen, Wirkungseindruck und Nebenwirkungen. Sie gibt keine Dosierungsempfehlung.
Berichte, Fragenlisten, Dokumente, Fremdanamnese-Freigaben und Verlaufsgrafiken können helfen, Termine strukturierter vorzubereiten.
Ein Skill. Ein Moment. Ein nächster Schritt. Skills sind konkrete Alltagstechniken: kleine Schritte, Reizreduktion, Fokus starten, Pausen planen, Zeit sichtbar machen und Routinen aufbauen.
Vor Terminen können schwierige Situationen, hilfreiche Strategien, offene Fragen und wiederkehrende Muster geordnet werden.
Multimodal bedeutet, dass mehrere Bausteine kombiniert werden können: Wissen, Skills, Psychotherapie, Medikamente, Alltagshilfen, Bewegung, Schlafmanagement und Unterstützung im Umfeld. Die Planung sollte individuell erfolgen.
Nein. Die Behandlung richtet sich unter anderem nach Schweregrad, Alltagseinschränkung, Begleiterkrankungen und Präferenzen. Psychoedukation ist ein wichtiger Ausgangspunkt; psychosoziale Interventionen und Pharmakotherapie können je nach Situation einzeln oder kombiniert eingesetzt werden.
Psychoedukation bedeutet, ADHS zu verstehen und besser einordnen zu können: Symptome, Behandlungsoptionen, Alltagshürden, Stärken und Selbstmanagement. Sie unterstützt informierte Entscheidungen.
Skills sind konkrete Fertigkeiten für den Alltag. Dazu gehören Aufgaben verkleinern, Reize reduzieren, Fokus starten, Pausen planen, Impulse stoppen, Gefühle benennen, Zeit sichtbar machen, Routinen aufbauen, Arzttermine vorbereiten und Krisenpläne nutzen.
Psychotherapeutische und psychosoziale Interventionen können helfen, Verhaltensmuster, Gedanken, Emotionen und Alltagsstrategien gezielt zu bearbeiten. Bei Erwachsenen werden unter anderem kognitiv-verhaltenstherapeutische und psychosoziale Ansätze diskutiert.
Digitale Interventionen können ergänzend eingesetzt werden, wenn Nutzen, Sicherheit und Bedienbarkeit gut geprüft sind. FokusKompass wird deshalb als Struktur-, Wissens-, Dokumentations- und Selbstmanagement-App positioniert, nicht als Ersatz für Diagnostik oder Behandlung.
Psychotherapie mit FokusKompass
Die App kann helfen, psychoedukative Inhalte kurz zu wiederholen, Skills im Alltag zu üben, Symptome zu beobachten, Nebenwirkungen freiwillig zu dokumentieren und wichtige Punkte für Behandlungsgespräche vorzubereiten.

FokusKompass kann zwischen Terminen helfen: Übungen festhalten, Ziele in kleine Schritte zerlegen, Skills wiederholen, schwierige Situationen dokumentieren, Schlaf, Stimmung, Nebenwirkungen und Rebound-Muster beobachten sowie Fragen für den nächsten Termin sammeln.
FokusKompass stellt keine Diagnose, ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung, gibt keine Dosierungsempfehlungen, entscheidet nicht über Medikamente und ist keine Notfallversorgung.
Die Inhalte orientieren sich an leitliniennahen Bausteinen wie Psychoedukation, Selbstmanagement und psychosozialen Strategien. Innovative Funktionen wie KI-Micro-Stepping oder Kontext-Coach müssen in Pilot- und Wirksamkeitsstudien geprüft werden, bevor starke Wirksamkeitsaussagen möglich wären.
Die Bausteine von FokusKompass
Jede Funktion ist auf einen konkreten Moment ausgelegt: starten, sortieren, fokussieren, dokumentieren oder ein Gespräch vorbereiten.
Kurze, fachlich prüfbare Inhalte helfen, ADHS besser zu verstehen und direkt in alltagsnahe Skills zu übersetzen.
Dashboard, Tagesfokus, Energie-Check-in, Reizlast und Zeitdruck werden gebündelt, damit nicht alles gleichzeitig sichtbar ist.
Morgen-, Abend-, Lern-, Medikamenten- und Arbeitsroutinen sowie Start-, Wechsel- und Wiederanfangshilfen geben Orientierung.
Fokuszeiten, Pausenempfehlungen, Aufgabenverkleinerung und Gedankenparkplatz helfen, eine Aufgabe bewusst zu starten.
Einnahmen, Wirkungseindruck, Nebenwirkungen und Beobachtungen können festgehalten werden. Die App gibt keine Dosierungsempfehlung.
Tageschecks, Stimmung, Schlaf, Belastung, Symptome und Gedanken können als Gesprächsgrundlage dokumentiert werden.
Beschwerden, Alltagsschwierigkeiten, offene Fragen, Dokumente und Verlauf können für Gespräche mit Fachpersonen vorbereitet werden.
Im Pilot sollen Fachkräfte nur Zugriff auf aktiv freigegebene Bereiche erhalten. Freigaben sollen zweckbezogen und widerrufbar sein.
Wenn die App länger nicht genutzt wurde, beginnt sie ohne Nachholdruck wieder beim nächsten Schritt.
Der Bereich bündelt ruhige Sofortschritte, Vertrauenskontakte und Notfallhinweise, ersetzt aber keine professionelle Hilfe.
Zielgruppe und Zweck
Special Funktionen
ADHS ist nicht nur ein Organisationsproblem. FokusKompass soll nicht noch eine starre Liste sein, sondern den Moment erkennen: blockiert, fokussiert, überreizt oder im Wiedereinstieg. Einige Funktionen sind MVP-Bausteine, andere als Pilot- oder Opt-in-Funktionen vorgesehen.
KI-Innovationen ansehenKI-Innovationen
Der stärkste Pitch ist nicht, ADHS besser zu verwalten. Der stärkste Pitch ist, weniger exekutive Leistung vom Nutzer zu verlangen. FokusKompass soll deshalb langfristig drei Innovationsrichtungen prüfen: eine adaptive Oberfläche, einen aktiven Body-Double-Companion und eine vorsichtige Musterbeobachtung rund um Energie und Rebound.
Wichtig: Diese Funktionen sind Konzept- und Pilotideen. Sie sind keine Diagnose, keine Therapieentscheidung, keine Medikamentenoptimierung und keine Notfallversorgung.

Arbeitstitel: Dopamin-dynamisches Interface
FokusKompass soll ADHS nicht als reines Organisationsproblem behandeln. Die Oberfläche könnte sich an freiwilligen Check-ins orientieren und je nach Zustand weniger oder mehr Struktur zeigen.
Bei Blockade bleibt nur ein sehr kleiner Start sichtbar: eine Sache, zwei Minuten, ein Button. Im Fokusmodus wird daraus ein reizarmes Tunnel-Dashboard ohne unnötige Menüs.
Konzept für Pilotphase. Die App misst kein Dopamin und trifft keine medizinische Zustandsdiagnose.
Co-Working statt einsamer Aufgabenliste
Der gewählte Begleiter könnte während einer Fokusphase sichtbar mitarbeiten: lesen, sortieren, tippen, warten und bei Bedarf einen nächsten Mini-Schritt anbieten.
Wenn Nutzer:innen den Faden verlieren, reagiert der Companion nicht mit Druck, sondern mit Orientierung: Wo waren wir, was ist der kleinste nächste Schritt, was kann kurz geparkt werden?
Geplante KI-Funktion. Sprach- und Mikrofonfunktionen wären nur Opt-in und brauchen Datenschutz- und Sicherheitsprüfung.
Muster erkennen, nicht Therapie steuern
Wenn Nutzer:innen es ausdrücklich erlauben, könnten Einnahmezeiten, Selbstberichte und später optionale Wearable-Signale zusammen betrachtet werden, um wiederkehrende Energie- oder Rebound-Muster sichtbarer zu machen.
Statt nur nachträglich Tagebuch zu sein, könnte FokusKompass frühzeitig eine sanfte Pause, Wasser, Reizreduktion oder Gesprächsvorbereitung vorschlagen.
Forschungs- und Pilotfunktion. Keine Dosierungsempfehlung, keine Medikamentenoptimierung und keine Notfalltriage.
Innovationsprüfung
So funktioniert es
FokusKompass soll nicht noch eine zusätzliche Aufgabenliste sein. Die App führt durch wenige, wiederkehrende Schritte und hält die wichtigsten Informationen zusammen.
Startscreen, Tageslage und nächste Orientierung öffnen.
Top 3, Termine, Routinen und kleine Schritte festlegen.
Timer starten, Ablenkungen parken und Pausen einplanen.
Medikation, Wirkung, Nebenwirkungen und Verlauf festhalten.
Bericht, Fragenliste und Beobachtungen für Gespräche bündeln.
App-Screens
Die folgenden Screens zeigen die App-Bereiche ohne doppelte Motive: Startseite, Struktur, Fokus, Medikation, Bericht und Wiedereinstieg.

Startseite
Die Startseite zeigt Tagesfokus, nächsten Termin, Medikationshinweis, Stimmung und Krisenmodus ohne lange Umwege.

Struktur
Die Strukturansicht begrenzt den Tag auf das Wesentliche: wenige Prioritäten, sichtbare Routinen und kurze Pausen.

Fokusmodus
Der Fokusmodus gibt einer Arbeitsphase einen klaren Rahmen. Gedanken können geparkt werden, statt die Aufgabe zu unterbrechen.

Medikation
Nutzer:innen können Einnahmen, Wirkungseindruck, Wohlbefinden und Nebenwirkungen festhalten. Die App entscheidet nicht über Medikation.

Bericht
Der Bericht bündelt Verlauf, Fragen und Beobachtungen. So kann FokusKompass die Vorbereitung auf Behandlungsgespräche erleichtern.

Neustart
Nach einer Nutzungspause zählt nicht, was verpasst wurde. Die App setzt den Fokus wieder auf den nächsten kleinen Schritt.
Planung im Detail
Unteraufgaben, Fortschritt und kurze Rückmeldungen machen sichtbar, was bereits geschafft ist und was als nächstes ansteht.


Das Team von FokusKompass
Sachlich, verspielt oder analytisch. Du entscheidest, welcher Stil dir im Alltag hilft.
Komp und Kompa stehen für klare Struktur, kurze Hinweise, Bericht, Dokumentation und Safety Engine.
Krisenmodus
Der Krisenmodus bündelt beruhigende Schritte, Vertrauenskontakte und Notfallkontakte. Er ersetzt keine fachliche Einschätzung und keine Notfallversorgung.

Ruhige Schritte wie Atmung, Reizlast senken und ein nächster kleiner Schritt.

Hinweise, um Belastung ernst zu nehmen und Unterstützung oder ein Gespräch vorzubereiten.

Wichtige Kontaktmöglichkeiten werden deutlich angezeigt, wenn sofortige Hilfe gebraucht wird.